STEPS-Aktionen 2020


Juli 2020

Mikroabenteuer

KofferUrlaub ist fein. Endlich Zeit für sich und die Familie, endlich Zeit, die Welt zu erkunden: Billigflieger, Hotelschnäppchen, organisierte Reisen ab der Haustür und wieder zurück: Der Tourismus hat sich längst zum Massenphänomen gewandelt. Mit allen negativen Folgen von Klimaschäden, Ressourcenschwund bis hin zu den Abfallbergen. 

In diesem Jahr besinnen wir uns auf die Abenteuer in unserer Nachbarschaft: Auch (direkt) vor der eigenen Haustür gibt es viel zu entdecken! Hier sind einige Vorschläge für Ihre Mikroabenteuer*:

www.stadtwerke-herford.de > Events > Mikroabenteuer

* Mikroabenteuer: Der Ausdruck wurde vom britischen Abenteurer Alastair Humphreys in einem gleichnamigen Buch erstmals 2014 verwendet. Er versteht darunter Outdoor-Abenteuer, die „kurz, einfach, lokal, günstig und trotzdem aufregend, lustig, herausfordernd, erfrischend und bereichernd” sind.


Juni 2020

Offline-Shopping

FlugschuhNoch nie war es so einfach, Waren aus der ganzen Welt zu Hause zu bestellen und sich diese dorthin schicken zu lassen. Das Internet macht’s möglich. Aber ist es auch nötig? Und wo kommen die ganzen Dinge eigentlich her, die bei uns im virtuellen oder im echten Einkaufskorb landen?

Von hier oder von dort?

Rein rechtlich dürfen diese Beispiele bei uns als regionale Produkte verkauft werden: In Irland (an)gezüchtete und in Deutschland geerntete Champignons Erdbeeren, die an aus den Niederlanden importierten Pflanzen wachsen Zwiebeln aus China, die in Deutschland weiterverarbeitet werden

Die inneren Werte zählen

Circa 40 % der Früchte und Gemüse würden keinen Schönheitswettbewerb gewinnen und werden deshalb aussortiert. An der sogenannten EU-Gurken-Norm liegt es nicht mehr, denn diese ist schon seit 2009 vom Tisch. Vereinzelte Supermarktkette bieten inzwischen krumme Gurken, verwachsene Möhren und Co. preiswerter an. Denn die „Hässlichen“ schmecken genauso gut!

Energieversorger vor Ort wählen

Für den lokal-regionalen Energieanbieter sprechen unter anderem faire Konditionen und die fachlich gute Beratung durch kompetente Ansprechpartner, die man vielleicht sogar bereits kennt. Außerdem investiert er in die Region und fördert oft kulturelle, gesellschaftliche oder Sportprojekte.

Online? Dann aber richtig!

Mindestens jedes zweite Paket wird zurückgeschickt. Für die Umwelt ist das ein gewaltiger Schaden. Aus ökologischer Sicht rechnet sich ein Kauf via Internet vor allem dann, wenn man dafür mehr als 50 Kilometer mit dem Auto fahren müsste oder 25 Produkte gleichzeitig bestellt und keines davon zurückschickt.


Mai 2020

Was summt denn da?

BieneEgal, ob Erdbeere oder Kirsche, Radieschen, Bohnen oder Kohlrabi: Die Erträge aller Obst- und Gemüsearten sowie fast aller Ölsaaten wie Raps und Distel hängen weitgehend von der Bestäubung der Bienen ab. 

Wildbienen, wie etwa die Mauerbienen, benötigen Nektar und Pollen für die eigene Versorgung und sind ungemein eifrige Blütenbesucher. Sie tragen Pollen von einer Blüte zur anderen und befruchten viele Pflanzen, die Honigbienen aufgrund ihres Körperbaus nicht bestäuben können oder links liegen lassen.

Auch die Hummeln zählen zu den Wildbienen. Manche Blüten, wie zum Beispiel die der Tomatenpflanze, können nur sie effizient bestäuben und damit zum Wachsen bringen. Die freundlichen Brummer haben einen Arbeitstag von bis zu 18 Stunden und fliegen sogar bei kühlem Schmuddelwetter, wenn keine Honigbiene daran denken würde, sich die Füßchen nass zu machen.

Viele Wildbienen inklusive einiger Hummelarten gelten als „gefährdet“ bis „stark gefährdet“ und stehen auf der Roten Liste. Ihnen fehlen Nistmöglichkeiten. Außerdem ist durch Monokulturen in der Landwirtschaft das Nahrungsangebot zurückgegangen. Weiterhin leiden sie stark unter den Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln, also Pestiziden.

Deshalb und um unser Grundwasser zu schützen haben wir zusammen mit der Kooperation Landwirtschaft-Wasserwirtschaft inzwischen 11 Hektar landwirtschaftliche Flächen stillgelegt und in Blüh- und Schonflächen verwandelt. Mehr Informationen dazu haben wir auf der Seite www.stadtwerke-herford.de > Projekte > Insektenschutz zusammengestellt.


April 2020

Rund um den Baum

BaumRund 30 % der Landfläche der Erde sind bewaldet. Doch der Baumbestand geht zurück, wenn auch langsamer als noch vor Jahren. Weniger Bäume bedeutet weniger biologische Vielfalt und weiter steigende Temperaturen. Deshalb: Bäume pflanzen, Bäume schützen.

Kinder können sich bei Plant-for-the-Planet als Klimabotschafter engagieren, Erwachsene eine Patenschaft für einen Stadtbaum übernehmen. 

Und noch mehr kleine Schritte:

Nicht nur große Maßnahmen, auch die kleine Schritte zu Hause und bei der Arbeit tragen zum Schutz der Bäume bei:

PAPIER

  • Verzichten Sie darauf, E-Mails auszudrucken. Wenn sich das Drucken nicht vermeiden lässt, Vorder- und Rückseite eines Blatts bedrucken.
  • Verwenden Sie Recycling-Papier. Es erfüllt seinen Zweck beispielsweise als Toilettenpapier, Schreibblock oder als Taschentuch – noch besser sind natürlich Stofftaschentücher.
  • Altpapier trennen und recyceln.
  • Arbeitsflächen mit einem Geschirrtuch nachtrocknen statt Küchenpapier dafür zu verwenden.
  • Auf Online-Rechnung umstellen: Bei uns sparen Sie dadurch nicht nur Papier, sondern bekommen jedes Jahr 10 Euro Bonus auf Ihrer Jahresrechnung gutgeschrieben.

DRAUßEN

  • Fahrrad nicht an einem Baum abschließen. Vor allem bei jungen Bäumen können dadurch die Stämme verletzt werden. Im Winter auf Streusalz verzichten. Stattdessen stumpfe Streumittel mit dem Gütezeichen „Blauer Engel“ verwenden.
  • Beim Gassigehen darauf achten, dass der Hund nicht immer den gleichen Baum „wässert“.
  • Als Baumpate den Baum in heißen Sommern einmal in der Woche mit zehn Gießkannen voll Wasser gießen. Ein bisschen Wasser an jedem Tag nützt dem Baum nicht viel, denn dann bleibt das Wasser an der Oberfläche und verdunstet schnell.
  • Nach Rücksprache mit der zuständigen Behörde das Erdreich rund um den Stamm mit Gräsern und Kräutern bepflanzen. Allerdings sollte diese Bepflanzung nicht zu dicht ausfallen.
  • Die Erde um den Baum ab und zu oberflächlich lockern und Müll beseitigen.

UNTERWEGS

  • Den Coffee to go in einen mitgebrachten Thermobecher füllen lassen.
  • Stoffbeutel oder Einkaufskorb anstatt Papier- und Plastiktüten nutzen.
  • Beim Einkauf von Holzprodukten auf das FSC-Gütesiegel achten. Diese Zertifizierung sagt aus, dass die verwendeten Holzmaterialien einer verantwortungsvollen und umweltfreundlichen Waldwirtschaft entstammen.


März 2020

Virtuelles Wasser

Nicht vergessen: Im März Coupon aus dem STEPS-Kalender einlösen!

Planet Erde„So viel Wasser steckt in unserem Alltag“ lautet ein Artikel in der März-Ausgabe unseres Kalenders STEPS. Hier finden Sie auch Informationen zum Wasserfußabdruck und wie viel virtuelles Wasser jeder Einzelne möglichst kreativ sparen kann.

Wir unterstützen Sie dabei, z.B. mit Perlstrahlern am Waschbecken, mit denen dem Wasser Luft beigemischt wird. Der Wasserdurchfluss wird auf 7 l/min beschränkt.

Kommen Sie im März in unsere Kundenzentren in Herford, Hiddenhausen und Enger und holen Sie sich mit Ihrem Coupon aus dem März-Blatt Ihres Steps-Kalender Ihren Perlator (solange der Vorrat reicht).

Öffnungszeiten Kundenzentrum


Februar 2020

CO2-armes Essen

Nicht vergessen: Im Februar Coupon aus dem STEPS-Kalender einlösen!

Wussten Sie, dass die Ernährung fast 30 % unserer Treibhausgasemissionen verursacht? Das sind beinahe drei Tonnen CO2 pro Person und Jahr. Experten sind sicher, dass wir mindestens 50 % davon einsparen könnten. CO2-armes Essen ist also aktiver Klimaschutz – aber wir können noch viel mehr tun, um uns gesünder und nachhaltiger zu ernähren. Zum Beispiel weisen regionale und saisonale Lebensmittel eine viel bessere Klimabilanz auf. 

Nutzen Sie im Februar den Coupon aus Ihrem STEPS-Kalender und holen Sie sich in unserem Kundenzentrum Ihren Gemüsebeutel aus Bio-Baumwolle ab (solange der Vorrat reicht).

Öffnungszeiten Kundenzentrum


Januar 2020

Kunststoff-Konsum reduzieren

Plastik ist praktisch, vielseitig und günstig. Einst viel gelobt, beschert es uns heute ein enormes Umweltproblem. Mehr als 300 Millionen Tonnen werden jährlich produziert. Ein großer Teil davon landet in den Meeren, die sich somit in eine gefährliche Plastiksuppe verwandeln. 

Die Herausforderung für den Monat Januar ist: Kunststoff-Konsum reduzieren. Was machen Sie, um Plastik einzusparen?

Schreiben Sie uns!