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Gasumlagen treten in Kraft

Ab 1. Oktober 2022 erhöhte Preise in der Erdgas- und Wärmeversorgung

Russland hat die Gasexporte in den vergangenen Monaten immer weiter gedrosselt. Dadurch haben Gasimporteure erhebliche Mehrkosten für die notwendige Ersatzbeschaffung.

Außerdem ist es wichtig, dass die Erdgasspeicher bis zum Winterbeginn gut gefüllt sind. Dies hat die Bundesregierung dazu veranlasst, zwei neue Umlagen auf Erdgas zu erheben:

Die Gasbeschaffungsumlage (nach § 26 des Energiesicherungsgesetzes in Verbindung mit der Gaspreisanpassungsverordnung) und die Gasspeicherumlage (nach § 35e des Energiewirtschaftsgesetzes).

Zudem steigen die Kosten für die Bilanzierungsumlage (Deckung eines Fehlbetrages aus dem Einsatz von Regel- und Ausgleichsenergie).

Die Umlagen werden dem regulären Netto-Arbeitspreis pro kWh ergänzt. Der Anteil der Steuern und Abgaben am Netto-Arbeitspreis in der Erdgasversorgung beträgt damit jetzt 4,398 Cent je kWh (bisher: 1,35 Cent). Das entspricht einer Erhöhung um 3,048 Cent je kWh netto (Grundversorgung 3,50 Cent je kWh). Der Grundpreis bleibt unverändert.

Damit kommen auf die Endverbraucher erhebliche Mehrkosten im Gas- und Wärmebereich zu. Für einen durchschnittlichen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 17.600 kWh bedeutet dies eine jährliche Erhöhung der Gaskosten um 730 Euro (entspricht ungefähr 255 Euro für das 4. Quartal). Um die Belastung für die Verbraucher abzumildern, wird in der Politik aktuell die Senkung der Mehrwertsteuer für Erdgas auf den verringerten Steuersatz von 7 % diskutiert.

Unsere Kunden erhalten zusammen mit der Benachrichtigung über die Preisänderung auch direkt einen neuen Abschlagsplan. Die Abschläge für Erdgas werden ab Oktober bei allen Kunden um ca. 50 % erhöht. Damit sollen hohe Nachzahlungen in der Jahresrechnung vermieden werden. Diesbezügliche Preisänderungsschreiben werden Ende August per Post verschickt. Ein Teil der Sondervertragskunden wurde bereits informiert.