Energie- & Wasser sparen

Wasser intelligent nutzen

  • Gärten und Pflanzen an heißen Sommertemperaturen nur am frühen Morgen und am späten Abend bewässern. Gegen die Bewässerung über den Tag sprechen viele Argumente: Bei sommerlichen Temperaturen verdunstet das Wasser an der Oberfläche und hat gar keine Chance, zu den Wurzeln durchzusickern. Dadurch muss man öfter bewässern, was unnötig viel Wasser verbraucht. Außerdem kann es zum sogenannten „Lupeneffekt“ kommen: Bilden sich Wassertropfen auf Blüten und Blättern, verbrennt die Sonne die Pflanze und es entstehen runde Löcher. Die beste und effektivste Zeit zur Bewässerung ist früh morgens, dann sind Luft und Boden über Nacht abgekühlt.
  • Bewässerungsanlagen können in privaten Gärten zum Wassersparen beitragen. Im Idealfall hat ein solches System auch Feuchtesensoren, die veranlassen nur eine Wasserabgabe, wenn ein kritischer Wert unterschritten wird. Ist kein Feuchtesensor vorhanden, sollte nur gewässert werden, wenn bereits leichte Welkesymptome sichtbar werden.
  • Wassersäcke, die um Pflanzen und Bäume herum gelegt werden: Durch kleine Löcher sickert Wasser tröpfchenweise in die Erde und sorgt so für kontinuierliche Bewässerung. Ein 80-l-Sack bewässert beispielsweise über 10 Stunden. 
  • Regenwasser wird in einer Zisterne oder Regenwassertonnen gesammelt und für die Bewässerung verwendet.
  • Anderweitig benutztes Wasser auffangen und für die Bewässerung nutzen: 
    • Wasser, in dem Gemüse oder Kartoffeln gekocht wurden
    • Wasser, mit dem Gemüse oder Salat gewaschen wurde
    • Stagnationswasser: Wenn Leitungswasser mehrere Stunden in der Leitung steht, empfiehlt es sich, es solange ablaufen zu lassen, bis es sich „kühl“ anfühlt. 
    • Duschwasser oder Wasser im Waschbecken, das noch nicht die richtige Temperatur erreicht hat
  • Hitze- und trockenheitsverträgliche Pflanzen für die Gestaltung des Gartens auswählen.
  • Wasserverbrauch beim Rasensprengen senken
    • Lieber nur ein- bis zweimal die Woche mit viel Wasser arbeiten, als jeden Tag nur ein wenig zu gießen. Bei Rasen sollte der Boden bis zu 20 cm tief noch feucht sein: Mit einem Spaten sticht man während einer längeren Trockenperiode an einer unauffälligen Stelle ein kleines Loch aus und misst mit dem Zollstock nach.
    • Die richtige Nutzung des Rasenmähers spielt eine Rolle: Längere Grashalme können sich gegenseitig beschatten, so kann der Boden das Wasser länger speichern. Daher kann es den Rasen helfen, im Sommer nicht jede Woche und nicht auf der kürzesten Stufe den Rasen zu schneiden. Besonders wichtig es jedoch, die geschnittenen Überreste des Rasens nach dem Mähen zu entfernen. Denn wenn Rasenschnitt liegenbleibt, können Rasenkrankheiten auftreten. Doch bei großer Hitze sollte man ohnehin nicht Rasenmähen: Dann kann aus der Schnittfläche Wasser in die Luft entweichen.


Wasser sparen geht immer

  • Duschen statt baden spart bis zu zwei Drittel Wasser. 
  • Wasser beim Rasieren und Zähneputzen abstellen (und Zahnputzbecher nehmen)
  • Stopp-(oder Spar-)Taste am Toilettenspüler benutzen und undichte WC-Spülkästen reparieren
  • Tropfende Wasserhähne immer sofort reparieren. Wenn der Hahn alle zwei Sekunden tropft, laufen pro Jahr zirka 800 Liter Trinkwasser ungenutzt in den Abfluss 
  • Durchflussbegrenzer einbauen und Einhebelmischarmaturen verwenden
  • Waschmaschinen und Geschirrspülern gut befüllen
  • Geschirr, dass im Geschirrspüler gereinigt wird, muss nicht vorgespült werden
  • Tropfender Wasserhahn? Dichtung austauschen


Energie sparen ist uns wichtig!

sparschwein.jpgDeshalb stellen wir Ihnen zusammen mit der Energieagentur NRW und 
der HEA-Fachgemeinschaft kostenlose Energiespartipps zur Verfügung.

Die HEA - Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e.V. ist der Marktpartnerverbund der Energiewirtschaft. Mitglieder sind die Spitzenverbände der Energie- und Wasserwirtschaft BDEW, der Elektro- und Elektronikindustrie ZVEI, der Elektro- und Sanitärfachhandwerke ZVEH und ZVSHK, des Fachgroßhandels VEG und DGH sowie Energieunternehmen und Unternehmen der Geräteindustrie.

Die EnergieAgentur.NRW arbeitet im Auftrag der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen als operative Plattform mit breiter Kompetenz im Energiebereich: von der Energieforschung, technischen Entwicklung, Demonstration und Markteinführung über die Energieberatung bis hin zur beruflichen Weiterbildung. In Zeiten hoher Energiepreise gilt es mehr denn je, die Entwicklung von innovativen Energietechnologien in NRW zu forcieren und von neutraler Seite Wege aufzuzeigen, wie Unternehmen, Kommunen und Privatleute ökonomischer mit Energie umgehen oder erneuerbare Energien sinnvoll einsetzen können.


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Diese 40-seitige Broschüre ist ein umfassendes Hilfsmittel zum Energiesparen für private Haushalte und erläutert in übersichtlicher Form die unterschiedlichen Energieeinsparpotenziale und bietet Tipps und Fakten zum Energiesparen!
Das E-Book öffnet in einem neuen Fenster und benötigt den aktuellen Flashplayer.


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Die Website : www.ganz-einfach-energiesparen.de bietet Ihnen zum Beispiel ein Analysetool für den Stromverbrauch in Ihrem Haushalt: Hier können Sie selbständig und geführt am PC den Stromverbrauch aller elektrischen Geräte in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus unter Berücksichtigung Ihrer tatsächlichen Nutzungsgewohnheiten eingeben und sich eine umfangreiche Analyse erstellen lassen. Nur 15 Minuten reichen aus, um Ihre eigene Verbrauchssituation richtig einschätzen zu können. 

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